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So klappen Tuning und Kfz-Versicherung


So klappen Tuning und Kfz-Versicherung

18.01.2018 16:45 von Nachricht Adventure (34)
Ein prestigeträchtiger Sportauspuff hier, ein schnittiger Heckspoiler dort: Tuning macht Autos zweifelsfrei schöner. Größer sind die Zweifel bei Besitzern allerdings, wenn es um die Auswirkungen des „Männerschmucks“ auf die Kfz-Versicherung geht. Wer sein getuntes Auto im Straßenverkehr fahren möchte, muss abklären, ob das Tuning und die Kfz-Versicherung zusammenpassen.

Unterwegs mit getuntem Auto: Voll- oder Teilkasko?

Ob Tuning oder nicht: Grundsätzlich stellt sich die Frage nach der Kaskoversicherung. Ob Vollkasko-, Teilkasko- oder doch nur eine Kfz-Haftpflichtversicherung, hängt stark vom Wert und Alter des Fahrzeugs ab. Grundsätzlich sind für die Versicherung die durch das Tunen mit Spoiler, Felgen und Co. entstehende Leistungssteigerung und Werterhöhung wichtig. Vor allem weil sich die Tuningfahrzeuge oft im Eigenbesitz und nicht im Leasing befinden, gilt es, zwischen Teil- und Vollkasko gut abzuwägen. Während nämlich bei geleasten Fahrzeugen eine Vollkasko empfehlenswert ist, könnte bei Autos in Eigenbesitz auch eine Teilkasko ausreichen. So lässt sich auf der einen Seite Geld sparen, auf der anderen sind bei einer Teilkasko die mitversicherten Leistungen allerdings weniger umfangreich. Auf speziellen Portalen fällt das Vergleichen leicht.

Meldepflicht: Tuning der Versicherung kommunizieren

Tuning muss der Versicherung gemeldet werden. Vorgenommene Veränderungen am Fahrzeug können nämlich dazu führen, dass das Auto nicht mehr in seine aktuelle Typklasse passt. Steigt es auf, wovon beim Tuning mit vergoldeten Felgen und Ähnlichem auszugehen ist, entsteht der Versicherung ein größeres Risiko. Insbesondere die Leistungssteigerung durch Chiptuning ist hier erwähnenswert. Fällig wird dann eine höhere Prämie. Deshalb sollten jegliche Veränderungen offen kommuniziert werden. Ansonsten kann es im Schadensfall zu erheblichen Problemen mit dem Versicherer kommen. Und genau diese Probleme mit der Kfz-Versicherung sollten vermieden werden. Denn ohnehin ist die Regulierung in der Kfz-Haftpflicht zurückgegangen.

Tuning verheimlicht: So reagiert die Kfz-Versicherung

Wer seiner Meldepflicht nicht nachkommt und vorgenommene Änderungen am Fahrzeug nicht offenlegt, muss mit Konsequenzen vonseiten des Versicherers rechnen. Diese sollten vom Besitzer des getunten Autos nicht unterschätzt werden, denn: Die Versicherung kann im Schadensfall den Versicherungsnehmer in Regress nehmen. Dies bedeutet, dass die Versicherung überprüft, inwiefern sie sich bei der Schadensregulierung ausgegebenes Geld vom Versicherungsnehmer zurückholen kann. Möglich ist das vor allem dann, wenn der Versicherte die Vertragspflichten verletzt. Und dies tut er genau dann, wenn er das Tuning vor der Versicherung verheimlicht. Kurz und gut: Melden Versicherungsnehmer Änderungen am Auto, ist alles gut. Wenn alles korrekt angemeldet ist, sind getunte Teile sogar mitversichert.

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