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Autoleasing: eine brauchbare Alternative zum Kauf?


Autoleasing: eine brauchbare Alternative zum Kauf?

11.06.2019 22:47 von Nachricht MotorScene (36)
Neue Autos mit den aktuellsten Standards sind teuer. Egal, ob für eine Privatperson oder ein Unternehmen. Privat ist es in den meisten Fällen irrelevant, welches Auto gefahren wird. Doch im Unternehmen ist dies meist nicht so. In Unternehmen geht es um viel Geld und es wird mit seriösen und wichtigen Kunden verhandelt. Da sollte man bei Kundenterminen auch mit einem Wagen vorfahren, der das Unternehmen angemessen repräsentiert. Das Leasen von Autos, speziell in Unternehmen das Firmenwagen Leasing wird immer populärer. Dabei werden Autos quasi gemietet. Das Eigentumsrecht bleibt dabei bei dem Anbieter. Lediglich das Nutzungsrecht geht auf den Leasingnehmer über, solange die monatlichen Raten beglichen werden. Mit einem Firmenwagen Leasing gehören teure Anschaffungen der Vergangenheit an und die Liquidität bleibt erhalten. Gespartes Geld kann somit in laufende Projekte investiert werden.

Wie wird die Leasing-Rate festgelegt?

Für die monatliche Rate, die beglichen werden muss, spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Damit das Unternehmen auch verdient, werden natürlich Zinsen und sonstige Verwaltungs- und Aufwandskosten mit einberechnet. Ein Aufschlag kommt meist noch auf die monatliche Rate für ein eventuelles Ausfallrisiko hinzu. Leasingunternehmen kalkulieren zudem, dass Kunden durch Liquiditätsengpässe auch mal ihre Zahlungen nicht pünktlich begleichen. Viele nehmen deshalb auch eine Anzahlung, um genau solche Fälle zu kompensieren. Ein weiterer Faktor bei der Berechnung der Leasingrate ist das Fahrzeug selbst, welches geleast werden soll. Ein aktuelles Topmodell mit bester Ausstattung ist teurer als ein zwei Jahre alter Gebrauchtwagen. Auch auf die Wertstabilität kommt es an. Denn je wertstabiler ein Auto ist, desto niedriger sind die zu begleichenden monatlichen Raten. Entscheidet man sich für das übliche Kilometerleasing, so fällt dieser Faktor ebenfalls in die monatliche Rate hinein. Eine Person, die nur 10.000 Kilometer im Jahr fährt, zahlt weniger als eine Person, die 20.000 Kilometer fährt im Jahr.

Auto kaufen, finanzieren oder doch leasen?

Um ein Auto zu haben gibt es etliche Möglichkeiten und jede dieser Möglichkeiten birgt Vor- und Nachteile, da es individuell auf den Einsatzzweck ankommt.

Beim Autokauf gelangt man in den sofortigen Besitz des Wagens und muss sich um nichts mehr kümmern. Dadurch entstehen keine Folgekosten, wenn es um den Besitz geht. Wartung und Pflege natürlich ausgeschlossen. Dafür ist aber eine einmalig hohe Belastung fällig. Möchte man nach wenigen Jahren auf ein neueres Modell umsteigen, muss das alte Auto erst verkauft werden. Ein Auto direkt zu kaufen lohnt sich somit eher für Personen, die nicht immer das aktuellste benötigen und lange Zeit ein Auto fahren möchten.

Wer diese hohe Summe hingegen nicht auf einmal begleichen kann, aber trotzdem das Auto sein eigen nennen möchte, der kann dieses finanzieren. Durch die monatlichen Raten kann der finanzielle Teil gut geplant werden und trotzdem gelangt man in den Besitz des Autos. Die Raten sind dafür meist relativ hoch und das Auto muss einige Jahre, wenn nicht sogar Jahrzehnte abgezahlt werden.

Wer hingegen immer ein aktuelles Modell nutzen möchte und dem es egal ist, ob das Auto in sein Eigentum übergeht, für den ist das Leasen die richtige Option. Das Risiko dabei ist sehr gering und man zahlt lediglich eine monatliche Rate für die Nutzung des Autos. Dies sollte aber im Vorhinein gut überlegt werden, da ein vorzeitiges kündigen des Vertrages meist nicht möglich ist. Für Unternehmen, die ihren ganzen Betrieb mit aktuellen Autos ausstatten möchten, ist dies eine der attraktivsten Methoden, um Kosten zu sparen und gleichzeitig an Prestige zu gewinnen.

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