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Kfz Diagnosegeräte für den Eigengebrauch – Das können die Geräte


Kfz Diagnosegeräte für den Eigengebrauch – Das können die Geräte

30.11.2019 18:41 von Nachricht MotorScene (36)
Seit Mitte des 20. Jahrhunderts sind Autos nicht mehr rein mechanische Maschinen, sondern wurden mit einer Elektrik gesteuert sowie mit zusätzlichen Features ausgestattet. Wenige Jahrzehnte später wiederum hielt die IT Einzug in die Fahrzeugtechnik. Heute sind Automobile komplexe computergesteuerte elektromechanische Maschinen. Der immer steigende Grad der Komplexität machte es notwendig, die Fehlersuche bei Defekten zu organisieren: Seit Ende des 20. Jahrhunderts bringen immer mehr Fahrzeuge eine sogenannte OBD/OBD2 Schnittstelle zur Kommunikation für den CAN-Bus, den Kommunikationskanal der internen Fahrzeugsysteme, mit.

Damit lässt sich über eine Fahrzeugdiagnose erkennen, wenn ein Teil im Auto defekt ist oder Verschleißerscheinungen aufweist. Heute hält „smarte Technologie“ im Auto Einzug, das Auto wird intelligent und damit noch komplexer. Wer als Schrauber, Mechaniker oder Kfz-Enthusiast noch mithalten möchte, muss sich anpassen und mindestens über ein modernes Kfz Diagnosegerät verfügen. Aber was lässt sich damit eigentlich genau anstellen? Dient es nur der Diagnose oder auch der Wartung? Wie „smart“ und damit modern sind die Kfz Diagnosegeräte?

Kfz Diagnosegeräte: Wer als Verbraucher davon profitiert

Von einem Kfz Diagnosegerät hat vor allem derjenige etwas, der sich mehr oder weniger intensiv mit Automobilen ab etwa Baujahr 1985/1990 auseinandersetzt. Autos ab diesen Baujahren verfügen in der Regel über einen sogenannten CAN-Bus (Controller Area Network), über den die internen Fahrzeugsysteme miteinander kommunizieren. Ein solches System ist beispielsweise das Motorsteuergerät. Aber auch die Tachoeinheit, das Getriebe, die Klimaanlage und vieles weitere sind darüber untereinander verbunden. Moderne Autos verfügen über unzählige Sensoren, die sich ebenfalls den CAN-Bus teilen, darunter Kameras, Sensoren für den Reifendruck, für Nässe bzw. Regen und viele mehr. Von außen lässt sich über die sogenannte OBD/OBD2 Schnittstelle mit Hilfe eines sogenannten Kfz Diagnosegeräts mit dem Auto kommunizieren. Entsprechend ist ein solches Gerät vor allem für Bastler, Schrauber, Kfz-Enthusiasten und Mechaniker interessant.

Das können Diagnosegeräte

Ein Diagnosegerät für Kfz kann beispielsweise die Fehlerspeicher der vielen Systeme auslesen. Auf diese Weise findet sich bei einem Defekt häufig deutlich schneller die Ursache. Doch nicht nur in der Diagnose helfen die entsprechenden Geräte – auch bei der Wartung sind sie mitunter unerlässlich, zum Beispiel, wenn eine Fehlermeldung nach Reparatur oder die Warnung für die regelmäßige Inspektion quittiert werden muss. Mit entsprechend konzipierten Programmen bzw. Diagnosegeräten ist es auch möglich, die Speicher der Steuerungen zu manipulieren und so beispielsweise das Tagfahrlicht auszuschalten. Davon ist allerdings ausdrücklich abzuraten.

Moderne Diagnosegeräte in Verbindung mit einem Smartphone

Früher waren Kfz Diagnosegeräte große graue Kästen mit Bildschirm, die fast nur in Kfz-Werkstätten herumstanden. Die großen Computer von damals sind heute deutlich kleiner geworden, manche sind kaum größer als eine Streichholzschachtel. Sie werden an die OBD2 Schnittstelle im Auto angeschlossen und über die eigene Bluetooth-Verbindung mit dem Smartphone gekoppelt. Darauf befindet sich die entsprechende App zur Steuerung. Die ganze Funktionalität der Kfz Diagnosegeräte hat ihren Ursprung in dieser App – und gar nicht in der kleinen Box, die an der OBD2 Buchse hängt. Entsprechend müssen Sie vor dem Kauf eines Diagnosegeräts darauf achten, ob der Herausgeber das Kfz-Modell von Interesse unterstützt bzw. ob er die modellspezifischen Befehle interpretieren kann.

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