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Neue Prämie für Elektroautos – eine Anschaffung wird zunehmend attraktiver


Neue Prämie für Elektroautos – eine Anschaffung wird zunehmend attraktiver

09.07.2020 10:32 von Nachricht MotorScene (37)
Die Auswirkungen der derzeitigen Pandemie betreffen auch die Wirtschaft. Gerade kleine und mittelständische Unternehmen bangen um ihre Existenz. Allerdings ist die Situation inzwischen um einiges entspannter. Dank des Konjunkturpakets der Bundesregierung dürfen sich sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen über finanzielle Unterstützung freuen. Das ist auch ein Umstand, der den Industriezweig der Elektromobilität vorantreibt.

Ein Teil des Konjunkturpakets umfasst nämlich auch eine deutlich höhere Elektroautoprämie. In unserem Magazin haben wir bereits des Öfteren über Förderungen beim Kauf eines E-Autos berichtet, jedoch lässt sich nicht bestreiten, dass inzwischen noch weit mehr für eine Anschaffung spricht. Den meisten Verbrauchern scheint das bewusst sein. Die Nachfrage nach Elektroautos hat aufgrund der attraktiveren Prämie stark zugenommen. Immer mehr Deutsche liebäugeln mit einer Anschaffung und voraussichtlich könnte die Nachfrage um bis zu 40.000 Autos steigen. Allerdings ist das nicht der einzige Aspekt, den Sie bei der Anschaffung eines Fahrzeugs einbeziehen sollten. Es gibt einige Überlegungen vor dem Kauf eines Elektroautos, die von hoher Relevanz sind. Fakt ist, dass immer mehr für den Kauf eines Elektroautos spricht. Das Konjunkturpaket hat also auch den Weg für die E-Mobilität geebnet.

Umweltbonus ist nicht die einzige Fördermöglichkeit

Es lässt sich nicht leugnen, dass gute Elektroautos nicht unbedingt günstig sind. Allerdings kann allein die Förderprämie beziehungsweise der Umweltbonus mehrere tausend Euro betragen. Den einen Teil der Förderung übernimmt der Hersteller. Den anderen die Bundesregierung. Der Umweltbonus, wenngleich unumstritten die attraktivste Förderung, ist aber bei Weitem nicht die einzige Möglichkeit. Es gibt weitere Förderungen durch die KfW-Bank und Energieunternehmen. Außerdem profitieren Besitzer von Elektroautos von steuerlichen Vorteilen, da sie sich von der Kfz-Steuer befreien lassen können. Unter Umständen ist für das Fahrzeug sogar ein sogenanntes E-Kennzeichen zulässig. Mit einem solchen können Sie auf vielen öffentlichen Parkplätzen gebührenfrei parken.

Eine gute Kfz-Versicherung darf nicht fehlen

Ohne eine Kfz-Versicherung dürfen Sie in Deutschland nicht fahren. Das gilt auch für Elektroautos. Die Kriterien der Versicherer sind nicht viel anders als bei anderen Fahrzeugen. Allerdings empfiehlt es sich, die unterschiedlichen Angebote zu vergleichen oder sich am besten gleich an einen renommierten Versicherer zu halten.

Höhere Nachfrage nach E-Autos hat auch seine Kehrseite

An sich ist es eine erfreuliche Entwicklung, dass die Nachfrage nach E-Autos zugenommen hat. Wir bewegen uns damit schließlich in eine zunehmend umweltbewusste Richtung. Wer jetzt ein Elektroauto kauft, kann zudem von unterschiedlichen Fördermitteln profitieren. Allerdings hat der höhere Umweltbonus dazu geführt, dass die Nachfrage, wie bereits erwähnt, enorm angestiegen ist. Das wäre kein Problem, wenn die Kapazitäten nicht begrenzt wären. Da sie es aber sind, resultiert die hohe Nachfrage in längeren Lieferzeiten. Sollten Sie sich jetzt für ein neues Elektroauto entscheiden, müssen Sie infolgedessen wahrscheinlich mit einer langen Lieferzeit rechnen. Sie sollten davon ausgehen, dass erst die Anfragen anderer Kunden bearbeitet werden. Bis das Fahrzeug dann letztendlich zugelassen ist, können Wochen oder gar Monate vergehen.

Nicht alle Deutschen zeigen sich von der Prämie beeindruckt

Die Fördermittel sind unumstritten attraktiv, dennoch gibt es viele Deutsche, die sich von ihr unbeeindruckt zeigen. Allerdings handelt es sich dabei keineswegs nur um Leugner des Klimawandels. Viele würden sich prinzipiell ein Fahrzeug mit Elektroantrieb wünschen, sehen aber schlicht und einfach nicht die Möglichkeit dazu. Das ist beispielsweise in einigen ländlichen Regionen Deutschlands der Fall, wo es keine oder nur wenige Ladesäulen gibt. Aufgrund einer fehlenden Infrastruktur ist selbsterklärend, dass sich selbst umweltbewusste Bürger gegen ein E-Auto entscheiden müssen. Vor allem dann, wenn das öffentliche Verkehrsnetz nicht gut ausgebaut ist und es Stunden braucht, bis mal ein Bus kommt.

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