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Die Formel 1 ist zurück


Die Formel 1 ist zurück

14.07.2020 18:55 von Nachricht MotorScene (77)
Lange hatten die Motorsport-Fans in aller Welt gespannt gewartet, Anfang Juli war es endlich so weit. Die Formel 1 startete ihre neue Saison mit einem Doppelrennen in Spielberg/Österreich. Lange Zeit war nicht klar, ob es tatsächlich dazu kommen würde, doch die strengen Sicherheitsvorkehrungen am Red Bull Ring machten sich bezahlt. Die beiden ersten Rennen der Saison gingen klaglos über die Bühne und zeigten ein gewohntes Bild. Mercedes ist immer noch das Maß aller Dinge. Verantwortlich dafür sind die beiden Top-Piloten Weltmeister Lewis Hamilton und Valtteri Bottas, sowie der nach wie vor überlegene Motor des Teams. Der kombiniert die Kraft des Turbomotors mit elektrischen Power-Units.

Formel1 Auto

Für die Zukunft gerüstet

Elektromobilität ist längst in allen Bereichen der Gesellschaft ein Gebot der Stunde. Auch die Formel 1 setzt bereits Elektromotoren ein. Bestes Beispiel ist der Motor der Mercedes-Boliden. Diese Generation wird wie alle Formel-1-Autos von einem Turbomotor und elektrischen Hybrid-Power-Units angetrieben. Diese Motor-Generator-Einheiten gewinnen Energie beim Bremsen und aus dem Auspuff zurück und geben sie neuerlich frei. Damit folgt auch die Königsklasse des Motorsports einer Entwicklung, die längst auf alle Bereiche der Wirtschaft übergegriffen hat.

Damit wird gleichzeitig auch die Entwicklung von immer leistungsfähigeren Batterien vorangetrieben. Diese haben den Status einer zentralen technischen Einheit erobert. Mitverantwortlich dafür sind auch die Smartphones mit ihren energiehungrigen Anwendungen. Moderne Energiezellen werden selbst in ungewöhnlichen Betrieben eingesetzt. Ein Spielanbieter wie das Online Casino von PokerStars setzt bei der digitalen Sicherheit auf einen sogenannten RSA-Sicherheits-Token. Dessen Batterien halten sieben Jahre durch. Das wäre auch für zahlreiche andere Anwendungen wünschenswert, doch noch ist die Industrie nicht so weit.

Ein dramatischer Auftakt

Für Mercedes bedeutet das Kraftpaket, dass die Konkurrenz offenbar auch dieses Jahr Probleme haben wird, mit dem dominanten Team der letzten Jahre mitzuhalten. Das stellten die beiden Auftaktrennen in der Steiermark nachdrücklich unter Beweis. Bereits das Debüt sorgte für eine Überraschung und stellte die Hierarchie im Mercedes Team auf den Kopf. Valtteri Bottas startete perfekt in die Saison und holte sich den Sieg, vor Charles Leclerc und Lando Norris. Viele starke Zweikämpfe neun Ausfälle und nicht weniger als drei Safety-Car-Phasen machten das Rennen zu einem Kracher. Weltmeister Lewis Hamilton kassierte nach einer Kollision mit Alexander Albon eine Zeitstrafe, die ihn auf Platz vier zurückwarf. Sebastian Vettel wurde nach einem Dreher und einem völlig verbockten Rennen nur Zehnter von insgesamt elf Autos im Ziel.

Auf dem Weg zum 7. Titel?

Eine Woche später war die Hierarchie wieder hergestellt. Lewis Hamilton, der sich dieses Jahr auf der Jagd nach dem Schuhmacher-Rekord befindet, demonstrierte bereits im Training, dass er nicht gewillt ist, nachzugeben. Er schwebte förmlich zur Pole-Position und war auch im Rennen nicht zu bezwingen. Mit einem souveränen Sieg macht er sich nun auf die Jagd nach seinem insgesamt siebenten Weltmeistertitel in der Formel 1. Damit tankte der Brite mächtig Selbstvertrauen, schließlich zählt der Red Bull Ring in Spielberg nicht gerade zu seinen Lieblingsstrecken. Ganz anders sieht es da schon in Budapest aus. Dort macht der Formel 1 Zirkus bereits nächste Woche Station. Valtteri Bottas kann sich also schon einmal darauf einstellen, dass seine derzeitige Führung in der Fahrerwertung kräftig wackelt.
Vettel im Aus

Ganz anders verlief das zweite Rennen der Saison da schon für Ferrari. Dort sorgte Charles Leclerc für Aufsehen. Der beförderte nach einer Kollision mit Teamkollegen Sebastian Vettel bereits in der dritten Kurve der ersten Runde beide Ferraris aus dem Rennen. Sebastian Vettel startet damit geradezu katastrophal in seine letzte Ferrari Saison. Nach dem Debakel in der Steiermark droht ihm nun jetzt eine unwürdige Abschiedssaison.

Sebastian Vettel

Das Auto ist zu langsam, der Teamchef wirkt ein wenig überfordert und das alles passiert in einer Situation, in der die Nerven aller Beteiligten ohnehin schon blank liegen. Dementsprechend waren auch die Reaktionen der internationalen Presse auf die Vorgänge in Österreich. Sie sprachen von einem Fiasko und attestierten dem Team zu implodieren. Für den Deutschen geht es in den nächsten Wochen immerhin darum ein gutes Team für seine Zukunft in der Formel 1 zu finden. Da kommen solche Ergebnisse alles andere als gelegen. Es scheint weiterhin alles beim Alten zu sein. Der Weg zum Sieg wird offenbar auch dieses Jahr nur über die beiden Mercedes Piloten führen.

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