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New Mobility auf dem Vormarsch – diese Konzepte sollten Sie kennen


New Mobility auf dem Vormarsch – diese Konzepte sollten Sie kennen

05.11.2020 19:28 von Nachricht MotorScene (37)
Im Bereich der Mobilität kommen immer wieder neue Begriffe auf, die in Zusammenhang mit dem digitalen Wandel stehen. Es geht schon lange nicht mehr nur um das neueste Auto oder das trendigste Motorrad, denn der sogenannten New Mobility gehört die Zukunft. Angesichts der Vorteile, welche die damit verbundenen Technologien mit sich bringen, ist das wenig verwunderlich. Allerdings wissen die meisten Menschen gar nicht so recht, was es mit New Mobility auf sich hat. Aus diesem Grund wollen wir in diesem Artikel drei der wichtigsten Konzepte näher beleuchten.

Carsharing
Das Carsharing gehört zu den beliebtesten Konzepten der New Mobility. Im Endeffekt geht es dabei darum, dass sich Personen kurzzeitig ein oder mehrere Fahrzeuge teilen. Auf diese Weise können Sie auf ein eigenes Auto verzichten. Inzwischen gibt es einige Unternehmen, die Carsharing durch softwarebasierte Lösungen anbieten. Carsharing gibt es in unterschiedlichen Formen, darunter stationsgebundenes Carsharing sowie Carsharing, das auf einem Freefloating- oder One-Way-Prinzip basiert. Beim stationsgebundenen Carsharing befinden sich die Fahrzeuge in einer sogenannten Carsharing-Station und lassen sich über das Internet buchen. Nach der Nutzung des Fahrzeugs muss dieses wieder an die jeweilige Carsharing-Station zurückgeführt werden. Das One-Way-Prinzip ist ähnlich, bietet aber ein höheres Maß an Flexibilität, da eine Abstellung an mehreren Carsharing-Stationen des Anbieters möglich ist. Beim Freefloating hingegen befinden sich die Fahrzeuge in einer bestimmten Region und können dort prinzipiell an jeder Stelle abgeholt und zurückgeführt werden. Wo die einzelnen Fahrzeuge sind, kann mittels einer App oder Webseite lokalisiert werden.

Ridesharing
Beim Ridesharing handelt es sich im Grunde um nichts anderes als die altbekannte Mitfahrgelegenheit. Allerdings hat sich das Konzept im Zuge der Digitalisierung der Mobilität verändert. Dank spezieller Apps ist es inzwischen leicht möglich, eine passende Mitfahrgelegenheit zu finden. Zudem ist das Angebot in den letzten Jahren größer geworden, was auch mit digitalen Ressourcen für New Mobility zusammenhängt. Unterschieden wird grundsätzlich zwischen Echtzeit-Ridesharing und regelmäßigen Fahrgemeinschaften. Während beim Echtzeit-Ridesharing der digitale Aspekt entscheidend ist, da Applikationen mittels GPS passende Verbindungen heraussuchen, erfordert das Bilden regelmäßiger Fahrgemeinschaften nach wie vor ein hohes Maß an Planung. Allerdings können digitale Lösungen auch hier von Nutzen sein. Sie können beispielsweise dafür sorgen, dass vorgegebene Rahmenbedingungen eingehalten werden.

Ridehailing
Wahrscheinlich haben die meisten Mitglieder unserer Community Ridehailing schon mal genutzt, wissen aber dennoch nicht, was es damit überhaupt auf sich hat. Beim Ridehailing geht es darum, Taxis oder freie Fahrer zur Beförderung herbeizurufen. Während hierfür früher hauptsächlich das Telefon genutzt wurde, was übrigens immer noch oft der Fall ist, spielen Apps und Webseiten inzwischen eine zunehmende Rolle. Das beste Beispiel dafür wäre die App Uber, die neben vielen anderen Ländern auch in Deutschland genutzt werden kann. Uber ist jedoch nur einer von vielen Ridehailing-Diensten und in den kommenden Jahren wird es mit Sicherheit noch einige mehr geben. In Deutschland ist die Situation von Ridesharing-Anbietern jedoch problematisch, da nur Fahrer vermittelt werden dürfen, die einen Personenbeförderungsschein haben. Die Vermittlung von privaten Fahrern ist nach dem Personenbeförderungsgesetz (PBefG) unzulässig.

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