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Mobile Zukunft


Mobile Zukunft

22.12.2020 19:36 von Nachricht MotorScene (37)
Mobilität ist in der modernen Gesellschaft immer mehr von entscheidender Bedeutung. Konventionelle Fortbewegung wird aber auf Dauer zum Infarkt des Planeten führen. Viele Konzepte treten neben einander auf: wie eine Renaissance des Fahrradfahrens, Sharing- und Leihmodelle für Zweiräder und Autos oder Alternativen zum klassischen Taxi wie Uber. Elektromobilität vereint die Bequemlichkeit auch traditioneller Transportmöglichkeiten und die Entlastung der unmittelbaren Umwelt von Abgasen und Lärm. Elektroroller haben in den letzten Jahren zwar die Großstädte erobert, sind aber wegen ihrer geringen Lebensdauer, Problemen bei der Batterieentsorgung und sogar als Verursacher von Bränden in die Kritik geraten. Anders sieht es da, mit Elektroautos aus, die sich nach wie vor steigender Beliebtheit erfreuen und für den Normalbürger immer erschwinglicher werden. Es ist das erklärte Ziel der Bundesregierung, bis 2030 zehn Millionen Elektroautos auf die deutschen Straßen zu bringen, auch wenn das noch Zukunftsmusik ist.


Vorzüge eines Elektroautos der neuen Generation

Immer mehr Verbraucher entscheiden sich für solch ein modernes Gefährt und sie haben gute Gründe dafür. Bei vielen steht der Schutz von Umwelt und Ressourcen tatsächlich im Vordergrund. Idealerweise speisen erneuerbare Energiequellen den Strom für die Elektrofahrzeuge, um den Betrieb so umweltfreundlich wie möglich zu gestalten. Aber auch praktische und ökonomische Aspekte spielen beim Autokauf eine Rolle. Die CO2-Abgabe macht das Fahren von Verbrennungsfahrzeugen teurer und unattraktiver. Entscheidend wird dabei die Entwicklung des Benzinpreises sein. Doch auch das Fahrzeug selbst kann die Kosten verringern. Der Antrieb eines Elektromobils ist nicht nur geräusch-, sondern auch verschleißarm. Letzteres führt zu geringeren Folge- und Wartungskosten im Vergleich zu Verbrennungsmotoren. Außerdem nimmt so der Motor im Innenraum deutlich weniger Platz ein, was die Fahrzeuge komfortabler macht. Die Reichweite der Elektromobilität, die häufig ein Problem darstellte, hat sich in den letzten Jahren entscheidend verbessert. Anfangs haben auch die hohen Preise die Verbraucher abgeschreckt. Doch mit zunehmender Entwicklung kostengünstiger Modelle werden diese Wagen konkurrenzfähig mit Autos, die mit Verbrennungsmotoren arbeiten. Auch der Staat begünstigt die Anschaffung von Elektro- und Hybridfahrzeugen, so dass eine Investition in die moderne Technologie durch aus lukrativ sein kann. Der Gesetzgeber hat schon 2005 Möglichkeiten geschaffen Elektroautos bevorzugt zu behandeln, etwa bei der Vergabe von Parkplätzen. Jetzt gibt es auch die Möglichkeit, die Anschaffung eines Elektrofahrzeugs als Privatmann subventioniert zu bekommen und die Kfz-Steuer für zehn Jahre zu sparen. Natürlich müssen dabei bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein.


Probleme des Betriebs

Wie umweltfreundlich dieser neue Fahrzeugtyp tatsächlich ist hängt einerseits von der Energie und den Rohstoffen ab, die für die Herstellung der Batterien benötigt werden und andererseits von ihrer fachgerechten Entsorgung. Hier arbeiten die Firmen an der Wiederverwertung der einzelnen Komponenten. Eines der Hauptprobleme ist das Fehlen von ausreichenden Ladestationen für Elektrofahrzeuge. Ziel ist es, bis 2022 drei von vier Tankstellen auch mit einer Schnellladesäule für Elektroautos auszurüsten. Auch dafür stellt die Regierung Fördermittel zur Verfügung. Ein weiteres Hindernis ist, dass die Aufladung zuhause lange Zeit in Anspruch nehmen kann. Das wirkt sich insbesondere dann negativ aus, wenn längere Überlandfahrten zum Alltag gehören. Darüber hinaus haben sich sehr wenige Werkstätten auf Elektro- oder Hybridfahrzeuge spezialisiert. Beim der Auswahl des richtigen Fahrzeugs gibt es also einiges zu beachten.


Herausforderungen bei Unfällen

Unfälle im Straßenverkehr gehören zu den unangenehmen Kehrseiten unserer mobilen Gesellschaft. Es wäre ein schwerer Fehler, davor die zu verschließen. Solche Unfälle lassen sich auch mit Elektrofahrzeugen nicht vermeiden. Gerade die Geräuschlosigkeit, mit der sie sich durch den Straßenverkehr bewegen, kann ihnen hier zum Verhängnis werden. Elektrofahrzeuge stellen besondere Anforderungen an die Retter, da sie explodieren können. Besonders prekär sind Batteriebrände, die schwierig zu bekämpfen sind. Pannendienste und Feuerwehr benötigen spezielle Kühlbehälter, um die gefährliche Fracht abzutransportieren. Je größer das Fahrzeug ist desto mehr Teile stehen unter Strom und umso gefährlicher kann eine Rettungsaktion werden. Wichtig ist es deshalb, diese neuen Herausforderungen nicht nur einzukalkulieren, sondern auch rechtzeitig zu trainieren. Die Feuerwehr übt z. B. eine Bergung an einem Elektrobus, wie sie im öffentlichen Nahverkehr immer üblicher werden. Sie benötigt dazu nicht nur die richtige Methode, sondern auch neuartige technische Ausrüstung. Durch vorausschauende Planung können Gefahren so rechtzeitig erkannt und dadurch minimiert oder sogar abgewendet werden.


Alternative Wege, um von der Elektromobilität zu profitieren

Da sich Elektrofahrzeuge immer mehr durchsetzen, je mehr Hemmnisse ausgeschaltet werden, ist nicht nur der Kauf eines Fahrzeugs interessant, sondern auch die Anlage in die damit verbundene Technologie. Die Aktien von Tesla und BYN boomen und sind schon lange kein Geheimtipp mehr, wohl auch ihr Kurs starken Schwankungen unterworfen ist. Betriebe aus dem Bereich Elektromobilität, gelten nicht nur als Zukunftsbranchen, die außergewöhnlich hohe Renditen versprechen, sondern auch als grüne Form der Geldanlage.

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