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Tuning: Kosten, Finanzierung und Spartipps


Tuning: Kosten, Finanzierung und Spartipps

21.12.2022 18:16 von Nachricht MotorScene (38)
Auto Tuning ist längst nicht mehr auf bestimmte Modelle oder Marken fokussiert. Die Szene hat sich enorm entwickelt und für alle Fahrzeugklassen gibt es interessante Optionen. Meist stellt sich nur die Frage nach den Kosten und der möglichen Finanzierung, denn professionelles Tuning geht schnell ins Geld. Folgende Tipps helfen beim Sparen und lassen viele Tuning-Träume doch Wirklichkeit werden.

Tuning Auto

Welches Tuning ist gewünscht?

Bevor es an die Kalkulation der Kosten oder eine mögliche Finanzierung geht, muss beim Tuning differenziert werden. Sämtliche Baugruppen eines Fahrzeugs lassen sich modifizieren, wobei die persönlichen Vorstellungen eine wichtige Rolle spielen. Das Motortuning ist sehr kostenintensiv, bringt aber je nach Modell acht bis zehn Prozent Leistungszuwachs. Experten empfehlen gerade in diesem Bereich nur Markenprodukte, weil sie besonders lange halten und sogar den Wert des Fahrzeugs steigern können.

Enthusiasten des Motorsports entscheiden sich beispielsweise für Sportkolben oder passende Auspuffanlagen. Aus Edelstahl gefertigt und mit dem richtigen Endschalldämpfer verändern sie den Look des Wagens. Darüber hinaus gibt es das Chip-Tuning für einen besseren Kraftstoffverbrauch, mehr Leistung oder mehr Komfort in den Einstellungen. Auch das Fahrwerk kann modifiziert werden mit Federn zum Tieferlegen oder Sportstoßdämpfern. Nahezu jedes Bauteil, auch am Interieur lässt sich austauschen. Für manche Autofahrer steht nur die optische und individuelle Veränderung im Mittelpunkt, andere wollen das Komplettpaket mit mehr Leistung und einem anderen Fahrgefühl. In einer Sache sind sich die Tuning-Optionen aber ähnlich: sie kosten recht viel Geld.

Was kostet Auto Tuning?

Das Budget reicht von 1.000 Euro für einfache Arbeiten bis hin zu 10.000 Euro für den professionellen Umbau und Sonderoptionen. Das Tieferlegen kostet in der Werkstatt als Komplettangebot etwa 300 Euro. Alufelgen schlagen je nach Hersteller mit 1.000 bis 3.000 Euro zu Buche. Das Motortuning wird mit 100 bis 150 Euro pro kW berechnet. Jede Werkstatt hat ihre eigenen Preise und auch Modell sowie Automarke spielen eine wichtige Rolle. Wer die Kosten investiert, sollte auf jeden Fall prüfen, ob das Tuning gesetzeskonform bleibt und im deutschen Straßenverkehr überhaupt betrieben werden darf. Das betrifft insbesondere eine Modifikation des Lichts oder weitere LED-Elemente am Fahrzeug. Im schlimmsten Fall droht die Stilllegung.

Eine Finanzierung ist vielfach möglich

Die einfachste Form der Finanzierung führt über die Hausbank mit einem Kredit für die Tuning-Maßnahmen. Das Geld steht umgehend für Bauteile und Arbeitsleistung zur Verfügung und ermöglicht ein schnelles Endergebnis. Die Angebote der Banken sind jedoch mit Gebühren, hohen Zinsen und langen Laufzeiten behaftet. Zudem dauert eine Genehmigung recht lang und eine Bonitätsprüfung wird durchgeführt. Bei schlechter Bonität hilft vielleicht eine Bürgschaft weiter. Doch auch hier beanspruchen die Anträge viel Zeit.

Viele Tuning-Fans wollen das Geld schnell verfügbar haben und ebenso schnell wieder zurückzahlen. Günstige Ratenkredite oder Privatkredite bieten sich an, die über eine Summe von beispielsweise 5.000 Euro gewährt werden. Die Kosten bleiben gering und transparent. Das gilt auch für die Angebote von auxmoney. Hier werden Kredite von institutionellen Anlegern schnell vermittelt und zur Verfügung gestellt – ob bei guter oder schlechter Bonität. Daher sind die Kredite vor allem für junge Autofahrer, Angestellte in der Probezeit oder Azubis geeignet, die bei Banken oder anderen Instituten nur schwer einen Kredit gewährt bekommen. Wer dazu mehr erfahren möchte, findet alle wichtigen Informationen auf der Webseite von auxmoney.

Sinnvolle Spartipps beim Tuning

Es gibt viele Sparmöglichkeiten, die aber vom jeweiligen Tuning-Bereich abhängen. Hobbybastler wollen sich meist die Kosten für den Einbau der Elemente sparen. Sportliche Endschalldämpfer oder Folien zur Tönung der Scheiben lassen sich selbst anbringen. Ein Chip-Tuning wiederum erfordert eine professionelle Werkstatt. Auch Fahrwerksteile, Bremsen und Reifen sollten nur von einem Fahrzeug-Mechaniker bearbeitet werden. Dabei muss es sich aber nicht immer um eine teure Vertragswerkstatt handeln. Auch kleinere Kfz-Werkstätten führen diese Arbeiten durch und verlangen einen günstigeren Stundensatz.

Sparschwein

Zudem sollten Sonderangebote der Teile berücksichtigt werden. Gerade beim Online-Handel gibt es das eine oder andere Schnäppchen zu erwerben. Hier ist nur Vorsicht geboten, ob die Teile auch in Deutschland oder der EU zugelassen sind. Experten warnen vor einer gefälschten ABE, die im schlimmsten Fall zur vorübergehenden Stilllegung des Fahrzeugs führt. Schnäppchen gibt es aber auch unter Gleichgesinnten in Foren oder innerhalb der Community. Manche Tuning-Fans bauen ihre Autos öfter um und verkaufen die gebrauchten Teile zu einem günstigen Preis. Teilweise verkaufen Privatanbieter auch unbenutzte Teile, weil sie das Fahrzeug nicht mehr besitzen.

Weitere Angebote gibt es bei Auslaufmodellen oder spezifischen Teilen. Hier bieten sogar die Hersteller selbst Sparmöglichkeiten. Zudem ist die Sammelbestellung eine gute Chance, den einen oder anderen Euro zu sparen. Innerhalb der Communitys werden öfter Bestellungen bei Großhändlern durchgeführt, an denen sich alle Tuning-Fans beteiligen können. Je mehr Teile abgenommen werden, desto eher lässt sich der Preis verhandeln oder drücken. Ähnliche Konditionen gibt es bei der Mitgliedschaft in Tuning-Clubs. Sie erhalten bessere Konditionen bei den namhaften Anbietern.

Bildquelle pixabay.com
(Nutzer: vo1d, andibreit)

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