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Der Katalysator beim Auto


Der Katalysator beim Auto

27.12.2019 18:01 von Nachricht MotorScene (36)
Beim Auto reduziert der Katalysator die Abgas-Schadstoffe. Doch nur wenige Menschen wissen, wie dieser genau funktioniert und was es dabei alles zu beachten gibt. Der Katalysator ist ein wesentlicher Bestandteil der sogenannten Auspuffanlage. Er soll umweltschädliche und ungesunde Abgase wieder in ungiftige Stoffe umwandeln. Wie kann man nun jedoch erkennen, falls der Katalysator defekt ist? Und wie sieht es mit einem Austausch aus? Viele Fragen gibt es zu klären, denn nur die wenigsten Menschen, kennen sich in diesem Bereich gut aus. Auch wenn wir bereits fast alle ein oder sogar zwei Autos besitzen, haben die meisten von uns kaum eine Ahnung von der Technik dahinter. Wichtig ist jedoch, dass wir erkennen, wenn etwas mit dem Auto nicht stimmt, um schnell reagieren zu können...


Die Anzeichen von einem defekten Katalysator
Im Grunde trägt er zum Schutz der Umwelt bei. Doch wenn der Katalysator defekt ist, kann genau das Gegenteil passieren und die Abgaswerte können sich schnell erhöhen. Der Fahrer selbst registriert diese erhöhten Werte jedoch nicht. Es gibt jedoch ein paar Symptome, durch welche man feststellen kann, dass irgendetwas nicht mehr stimmt.

Ein defekter Katalysator macht oft rasselnde Geräusche. Auch ein unrunder Motorlauf oder ein ungewöhnlicher Abgasgeruch sowie eine eingeschränkte Leistung können vorkommen. Auch ein Verlust der Leistung kann passieren. Wenn die Motorkontrollleuchte anspringt, kann dies außerdem ein Hinweis sein.

Moderne Fahrzeuge kontrollieren die Funktion des Katalysators selbstständig. Kommt es tatsächlich zu einem Problem oder einem Defekt, so zeigt die Kontrollleuchte dies in der Regel auch an.


Wie entsteht ein Defekt?
Der Katalysator befindet sich am sogenannten Unterboden des Autos. Überfährt man hohe Hindernisse, kann dieser schnell einen Schaden davontragen. Häufige Fehlzündungen schaden ihm außerdem. Kurzstrecken sind jedoch das größte Problem des Katalysators.

Ein Katalysator kann nicht repariert werden, weshalb er bei einem Problem ausgetauscht wird. Wie teuer das werden kann, kommt auf die Materialkosten des Modells sowie auf die Bauart von dem Katalysator selbst an. Meist bewegen sich die Kosten zwischen 250 und 1000 Euro. Durch die unterschiedliche Bauweise kann auch die Dauer für den Wechsel variieren. Die Arbeitszeit in einer Werkstatt beträgt meist 2 bis 3 Stunden.


Wer hat den Katalysator eigentlich erfunden?
Entwickelt wurde er um das Jahr 1950 in Frankreich. Der Ingenieur Eugene Houdry ließ ein Gerät in den Auspuff einbauen, welches giftige Stoffe auf ein Minimum reduzierte. Das Patent darauf erhielt er im Jahre 1956.

Prinzipiell arbeiten alle Katalysatoren heute noch nach demselben Prinzip wie damals. Allerdings gibt es bereits einige Ausnahmen, denn der Fortschritt lässt sich auch in diesem Bereich nicht aufhalten.


Worauf nun achten?
Wenn wir bemerken, dass unser Auto an Leistung verliert oder es zu eine rasselnden Geräusch kommt, sollten wir nicht lange warten, sondern eine Werkstatt aufsuchen. Wir ersparen uns damit nicht nur Kosten, sondern setzen dabei auch auf unsere Sicherheit, denn ungewohnte Geräusche oder eine Verminderung der Leistung sind bei einem Auto meist ein Anzeichen dafür, dass es ei Problem gibt. Es gilt also, das eigene Auto auch ein wenig zu beobachten und erkennen zu können, falls es zu einer Veränderung gekommen ist.

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